Wir sind ein in Hamburg ansässiger Verein für den Austausch über Kultur und Soziales zwischen Ost und West. Der Verein fördert die Zusammenarbeit zwischen Ländern Westeuropas, vor allem Deutschlands, und Ländern Ost- und Ostmitteleuropas, vor allem den Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Wir erforschen historische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte der Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart. Uns interessiert besonders deren interkulturelle Dimensionen und Bedeutung für die Entwicklung Europas.

Wir probieren neue Methoden zur Erforschung interkultureller Unterschiede aus und geben unsere Erfahrungen weiter. Wir organisieren internationale Begegnungen, Diskussionen, bereiten Ausstellungen und Publikationen vor und präsentieren unsere Ergebnisse in der Öffentlichkeit.

"peace – please – playground"

Wir starten ein neues Projekt!

  • Du bist zwischen 20 und 30 Jahren alt und setzt dich gern kreativ mit den Zerreißproben unserer gesellschaftlichen Gegenwart auseinander?
  • Dich beunruhigt die Ukraine-Krise? Du bist mal genervt, mal ratlos angesichts der Bemühungen der Konflitkparteien und der Medien um die Deutungshohheit im bewaffneten Konflikt im Osten des Landes? Du hast die Nase vom veralteten Paradigma des Ost-West-Gegensatzes voll, bist die Kalte-Kriegs-Litanei leid und Verschwörungstheorien bringen dich zum Gähnen?
  • Du möchtest soziale und partizipative Techniken zur Veränderung von bestehenden Verhältnissen kennenlernen und hast Lust, in einem deutsch-ukrainischen Team co-kreativ eigene Dinge zu entwicklen, die die Menschen für das Erleben eines demokratischen und fairen Umgangs mit den typischen Herausforderungen und Meinungsverschiedenheiten einer modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wirklich benötigen?

DANN BIST DU HIER RICHTIG!

Wir suchen aktuell 5 junge Menschen im o.a. Alter, mit oder ohne Russischkenntnisse für dieses deutsch-ukrainische Begegnungsprojekt. Eine erste Reise findet Ende Oktober statt und es geht ins Museum Hombroich. Im November/Dezemer 2014 fahren wir dann unsere ukrainischen Partner in Tschernihiv besuchen.

Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen!

 

 

Einladung zur Diskussion

«Zivilgesellschaft und Rechtsstaat in Russland und Deutschland. Politische Aktionen. Von Ideen zu konkreten Handlungen»

TERMINVERSCHIEBUNG UND GEÄNDERTE ANFANGSZEIT!!

9. Dezember 2012, 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr im «(p)ostkarte(ll). Verein für angewandte Kulturforschung e.V., Kulturetage Altona, Große Bergstraße 160, 22767 Hamburg

Am 4. Dezember 2011 fanden Wahlen zum russischen Parlament statt. Vielfältige Verletzungen des Wahlrechts wurden beobachtet. Vor allem in den Großstadtzentren des gesamten Landes erhob sich eine Proteswelle, die auch von Aktionen im Ausland begleitet wurden. Die Demonstranten lehnten das Wahlergebnis ab, forderten die Untersuchung von Wahlfäl­schungen und Neuwahlen. In Anlehnung an die Vorwürfe, vom Ausland würden in Ländern der ehemaligen Sowjetunion «farbige Revolutionen» angezettelt, wählte die Demokratiebewegung als Symbol ein weißes Band. Wladimir Putin verglich es öffentlich mit einem Präservativ.

Nach den Präsidentschaftswahlen vom März 2012 wurden staatlicherseits nicht nur keine der Forderungen erfüllt. Es wur­de vielmehr die Versammlungsfreiheit eingeschränkt, die Zensur im Internet verschärft, Hetzkampagnen gegen Opposi­tionspolitiker lanciert und ihre Verfolgung aufgenommen. Im Schatten der po­litisch moti­vierten Repressionen wurden in manchen Regionen beispielsweise die Rechte von sexuellen Minderheiten eingeschränkt. Zusammen mit einer regelrech­ten Welle von Spionomanie und der Diskreditierung von nichtstaatlichen Organisationen waren dies die offiziellen Maß­nahmen zur Bekämpfung der «inneren Feinde».

Während all dieser Zeit fanden in Deutschland viele Solidaritätsbekundungen statt. So auch in Hamburg: Zu verschie­denen Aktionen versammelten sich Personen, die aus unterschiedlichen Gründen die Entwicklung Russlands sowie der deutsch-russischen Beziehungen beobachten – Menschen, die sich ebenso gegen Rassismus, Homophobie und andere Formen von Dis­kriminierungen in Deutschland wehren.

Unter ihnen waren auch Mitglieder der Bewegung Shkola aktiwista einerseits, und Mitglieder des Ost-West Trikster e.V. andererseits. Es entstand der gemeinsame Wunsch, sich an einen größeren Kreis von in Hamburg lebenden Personen zu wenden, die mit Interesse die Ereignisse verfolgen. Im Zusammenhang mit der sogenannten «Modernisierungspartnerschaft» zwischen Russland und Deutschland stellt sich berechtigterweise die Frage: Kommt diese Partner­schaft ohne rechtsstaatliche Sicherheit und ohne den Schutz sozialer und politischer Bürgerrechte in jenem Land aus­, von dessen Erdöl- und Gasvor­kommen die deutsche Gesellschaft profitieren will? Sind die Bürger an Elbe und Newa bereit, sich damit zufrie­den zugeben, dass die Wirtschaftsbe­ziehungen das einzige sind, was die Städtepartnerschaft Hamburg / St. Pe­tersburg ausmacht? Oder gibt es andere Motive, Idee und möglicherweise Erfahrungen erfolgreicher Zusam­menarbeit im Bereich Menschenrechts­förderung oder zu anderen, für eine wachsende Zivilgesellschaft lebens­wich­tige Themen?

Wir laden Sie herzlich am 9.12. 2012 von 16:00 bis 20:00 Uhr zur Diskussion «Zivilgesellschaft und Rechtsstaat in Russland und Deutschland. Politische Aktionen. Von Ideen zu konkreten Handlungen»  ein. Während dieses Dia­logs bieten wir die Möglichkeit, die Situation sowie die Verteidigung demo­kratischer Werte zu diskutieren. Die Diskussion wird nach der Open Space Technologie moderiert. Hierdurch werden die Teilnehmer/innen unter­stützt, über die Themenaspekte zu dis­kutieren, die ihnen wirklich wichtig sind und unter den Nägeln brennen. Die Diskussion findet auf russisch und deutsch statt. (Die Übersetzung wird bei Bedarf von den Teilnehmer/inne/n selbst organisiert.) Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur Deckung der Unkosten durch die Miete der Räumlichkeiten, bitten wir um eine Spende von 2 Euro.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme haben, bitten wir Sie Ihre Teilnahme zu bestätigen. Bitte rufen Sie die Nummer (040) 31 79 81 76 an oder bestätigen Sie Ihre Teilnahme schriftlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen –
Mit herzlichen Grüßen – Aleksej Markin und Constanze Stoll

Einladung zur Diskussion «Zivilgesellschaft und Rechtsstaat in Russland und Deutschland. Politische

Am 4. Dezember 2011 fanden Wahlen zum russischen Parlament statt. Vielfältige Verletzungen des Wahlrechts wurden beobachtet. Vor allem in den Großstadtzentren des gesamten Landes erhob sich eine Proteswelle, die auch von Aktionen im Ausland begleitet wurden. Die Demonstranten lehnten das Wahlergebnis ab, forderten die Untersuchung von Wahlfäl­schungen und Neuwahlen. In Anlehnung an die Vorwürfe, vom Ausland würden in Ländern der ehemaligen Sowjetunion «farbige Revolutionen» angezettelt, wählte die Demokratiebewegung als Symbol ein weißes Band. Wladimir Putin verglich es öffentlich mit einem Präservativ.

Nach den Präsidentschaftswahlen vom März 2012 wurden staatlicherseits nicht nur keine der Forderungen erfüllt. Es wur­de vielmehr die Versammlungsfreiheit eingeschränkt, die Zensur im Internet verschärft, Hetzkampagnen gegen Opposi­tionspolitiker lanciert und ihre Verfolgung aufgenommen. Im Schatten der po­litisch moti­vierten Repressionen wurden in manchen Regionen beispielsweise die Rechte von sexuellen Minderheiten eingeschränkt. Zusammen mit einer regelrech­ten Welle von Spionomanie und der Diskreditierung von nichtstaatlichen Organisationen waren dies die offiziellen Maß­nahmen zur Bekämpfung der «inneren Feinde».

Während all dieser Zeit fanden in Deutschland viele Solidaritätsbekundungen statt. So auch in Hamburg: Zu verschie­denen Aktionen versammelten sich Personen, die aus unterschiedlichen Gründen die Entwicklung Russlands sowie der deutsch-russischen Beziehungen beobachten – Menschen, die sich ebenso gegen Rassismus, Homophobie und andere Formen von Dis­kriminierungen in Deutschland wehren.

Unter ihnen waren auch Mitglieder der Bewegung Shkola aktiwista einerseits, und Mitglieder des Ost-West Trikster e.V. andererseits. Es entstand der gemeinsame Wunsch, sich an einen größeren Kreis von in Hamburg lebenden Personen zu wenden, die mit Interesse die Ereignisse verfolgen. Im Zusammenhang mit der sogenannten «Modernisierungspartnerschaft» zwischen Russland und Deutschland stellt sich berechtigterweise die Frage: Kommt diese Partner­schaft ohne rechtsstaatliche Sicherheit und ohne den Schutz sozialer und politischer Bürgerrechte in jenem Land aus­, von dessen Erdöl- und Gasvor­kommen die deutsche Gesellschaft profitieren will? Sind die Bürger an Elbe und Newa bereit, sich damit zufrie­den zugeben, dass die Wirtschaftsbe­ziehungen das einzige sind, was die Städtepartnerschaft Hamburg / St. Pe­tersburg ausmacht? Oder gibt es andere Motive, Idee und möglicherweise Erfahrungen erfolgreicher Zusam­menarbeit im Bereich Menschenrechts­förderung oder zu anderen, für eine wachsende Zivilgesellschaft lebens­wich­tige Themen?

Wir laden Sie herzlich am 9.12. 2012 von 16:00 bis 20:00 Uhr zur Diskussion «Zivilgesellschaft und Rechtsstaat in Russland und Deutschland. Politische Aktionen. Von Ideen zu konkreten Handlungen» ein. Während dieses Dia­logs bieten wir die Möglichkeit, die Situation sowie die Verteidigung demo­kratischer Werte zu diskutieren. Die Diskussion wird nach der Open Space Technologie moderiert. Hierdurch werden die Teilnehmer/innen unter­stützt, über die Themenaspekte zu dis­kutieren, die ihnen wirklich wichtig sind und unter den Nägeln brennen. Die Diskussion findet auf russisch und deutsch statt. (Die Übersetzung wird bei Bedarf von den Teilnehmer/inne/n selbst organisiert.) Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur Deckung der Unkosten durch die Miete der Räumlichkeiten, bitten wir um eine Spende von 2 Euro.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme haben, bitten wir Sie Ihre Teilnahme zu bestätigen. Bitte rufen Sie die Nummer (040) 31 79 81 76 an oder bestätigen Sie Ihre Teilnahme schriftlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen –

Mit herzlichen Grüßen – Aleksej Markin und Constanze Stoll

Ein 8. und ein 9. Mai

In diesem Jahr wiederholte sich der Jahrestag zum Ende des Zweiten Weltkriegs nun zum 65. Mal. In Russland kann sich eigentlich niemand den Feierlichkeiten am "Tag des Sieges" (Den' pobedy) entziehen. Interessierte in Deutschland müssen sich hingegen schon gezielt auf die Suche machen, um Näheres über den "Tag der Befreiung" heraus zu finden. Auch 65 Jahre nach Kriegsende scheint die Gedenkkultur in Deutschland und Russland noch so verschieden zu sein.

Über die Ereignisse entwickelte sich innerhalb unserer Projektgruppe aus Wolgograd, Hamburg und Bremen ein spontaner Austausch, der nachzulesen ist in unserem Blog

Bilderbuchpräsentation

Der Hamburger Verein Ost-West Trikster e.V., die Ganztagsschule St. Pauli und ehemalige Schülerinnen und Schüler laden ein zur Präsentation des Bilderbuchs „Was geht ab in deiner Welt?“ am

Donnerstag, 25. März 2010 von 16-19 Uhr
in der Caféteria der Ganztagsschule St. Pauli

(Friedrichstr. 55, 20359 Hamburg)

Projektpräsentation, Erlebnisbericht, Erfahrungsaustausch
– mit einer Liveschaltung nach Wolgograd!

Im Herbst 2009 endete das Projekt „Was geht ab in deiner Welt?“ – Ein Austausch von Schülern und Schülerinnen aus Hamburg und Wolgograd über Vielfalt, Konflikte und Respekt. In einem Buch haben wir nun unsere Auseinandersetzung mit dem Verständnis von Wertschätzung, Toleranz, Zuneigung und Achtung in ausdruckstarken Bildern zusammengestellt.

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Flyer

Dieses Faltblatt enthält eine Kurzvorstellung unseres Vereins und unserer Projekte sowie einen Mitgliedschaftsantrag.

Sie können es, ebenso wie die Dokumentation der Geschichtswerkstatt, als PDF herunterladen oder direkt bei uns bestellen.

Download Faltblatt (1,25 MB)

Homepage in neuem Gewand

Ab sofort präsentiert sich der Ost-West Trikster e.V. in neuem und übersichtlicherem Design. Wir hoffen, dass es unseren Besuchern gefällt und zum Verweilen auf unseren Seiten einlädt.

Neben der fortschreitenden Übersetzung der Inhalte ins Russische sind zudem einige neue Inhalte dazugekommen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.