Deutsch-russische Geschichtswerkstatt

Herzlich willkommen auf der Homepage der deutsch-russischen Geschichtswerkstatt. 2006 kamen wir zusammen, um über den Erinnerungsort Stalingrad nachzudenken. Interessiert hat uns die Frage, ob Deutsche und Russen unterschiedlich an die Schlacht von Stalingrad erinnern.

 
Wir haben uns auf den Weg gemacht...

Projektpräsentation

Wir laden Interessierte herzlich ein zur Präsentation unseres Projekts

Stalingrad als Erinnerungsort in Deutschland und Russland

Die Mitglieder der deutsch-russischen Geschichtswerkstatt und des Ost-West Trikster e.V. stellen die Ergebnisse ihrer Recherche zum Erinnerungsort Stalingrad vor und zeigen den Film "stalingrad_reloaded" von Rebekka Blume (mehr Informationen zum Film)

am Montag, 06. April 2009 um 19 Uhr

im Stadtteilarchiv Ottensen e.V. / Kesselhaus

Zeißstraße 28, 22765 Hamburg-Ottensen

(Informationen zur Anfahrt unter: http://www.stadtteilarchiv-ottensen.de)

Über Ihr Kommen freuen wir uns.

Bitte senden Sie uns eine kurze Nachricht, mit wie vielen Personen Sie teilnehmen werden (zum Kontaktformular).

Der Film stalingrad reloadedDer fast zweieinhalb Jahre währende erste Durchlauf unserer deutsch-russischen Geschichtswerkstatt geht zu Ende. Im September 2006 haben wir begonnen, zwischen Hamburg, Bremen und Wolgograd eine Brücke des Dialogs junger Deutscher und Russen über die Kriegserinnerung zu bauen. Als eines der zentralen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und des Großen Vaterländischen Kriegs erscheint die Schlacht von Stalingrad auch in europäischer Erinnerungsperspektive. Die Brücke steht, der gemeinsame Weg darauf ist steinig!

Es ging um zwei Ausstellungen zur Stalingrader Schlacht in Wolgograd, die wir bezüglich ihrer Botschaften kritisch hinterfragten und anhand derer wir nach Überschneidungen und Unterschieden im deutschen und russischen Stalingrad-Bild gesucht haben. Die Auseinandersetzung über den Erinnerungsort Stalingrad im heutigen Wolgograd entwickelte dabei eine ganz eigene Dynamik …

Die Begegnungen zwischen den deutschen und russischen Teilnehmer/innen unserer Geschichtswerkstatt, unsere Überlegungen, unseren Austausch und unsere Einsichten haben wir in einer Dokumentation zusammengestellt, die nun in deutscher und russischer Sprache vorliegt.

DokumentationWir möchten Sie herzlich einladen, mit uns den nun abgeschlossenen ersten Zyklus unseres Stalingrad-Projekts, das im Programm "Geschichtswerkstatt Europa" von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und der Robert Bosch Stiftung finanziert wurde, zu feiern. Aus diesem Anlass präsentieren wir die Projektdokumentation "Stalingrad als Erinnerungsort in Deutschland und Russland" und zeigen den Film "stalingrad_reloaded" von Rebekka Blume, Teilnehmerin der Geschichtswerkstatt und Mitglied des Ost-West Trikster e.V.

Dokumentation des Projekts

DokumentationenEine Dokumentation unseres Projekts kann an dieser Stelle heruntergeladen oder kostenfrei bestellt werden.

Sie ist als eine Sammlung von Texten angelegt, die während des Projektverlaufs entstanden sind. Die Dokumentation zeigt, auf welche Weise wir uns dem Thema Erinnerung und Gedenken an die Stalingrader Schlacht angenähert haben, wie wir Eindrücke, Erlebnisse und Ergebnisse festgehalten haben. Die einzelnen Texte dienten uns zudem, einen persönlichen Austausch über unsere Ansichten und Meinungen zu führen - somit wurde die Dokumentation zu einem zentralen Kommunikationsinstrument innerhalb der Geschichtswerkstatt. 

 

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Der Film „stalingrad reloaded“

stalingrad reloaded Im Verlauf des Projekts ist der dokumentarische Film "stalingrad_reloaded" von Rebekka Blume entstanden. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger Wolgograder, die versuchen, Ereignisse der Stalingrader Schlacht zu rekonstruieren. Diese Kriegsinszenierungen werden von den Teilnehmenden gefilmt und u.a. zu Jahrestagen auch öffentlich aufgeführt. Aus Sicht der Initiatoren soll 'Geschichte' so erfahrbar gemacht und nachempfunden werden. Thematisiert werden in Rebekka Blumes Film Bedingungen der Erinnerungskultur im heutigen Wolgograd und Reaktionen darauf. Dabei verschafft der Film zugleich Einblicke in die Arbeit unserer Geschichtswerkstatt.

Einige Ausschnitte können auf diesen Seiten angeschaut werden.